|
Gleichzeitiges erleben von Klang und Vibration
Klang wird nicht nur gehört, sondern auch gefühlt. Wie im Mutterleib, werden alle auditiven Erfahrungen auch sensorisch wahrgenommen. Dies ermöglicht gute Ansätze um therapeutisch mit Körpererfahrungen zu arbeiten.
Flüssigkeit leitet Klang
Da wir aus ca. 75 Flüssigkeit bestehen, und Flüssigkeit Klang sehr gut leitet, ist diese Massage im ganzen Körper erfahrbar.
Massage ohne Berührung
Der Körper wird nur von den Klangwellen und dem Wiegen bewegt und somit von keinen weiteren Berührungsreizen oder Geschehen im Aussen abgelenkt. Das Gehirn kann sprichwörtlich abschalten, weil die Umgebung kontinuierlich keine neuen Reize bietet. Gleichzeitig berühren die Klangwellen den gesamten Körper. Der Körper entlädt in der Tiefenentspannung selbst Spannung, ein Zucken an den Augen, Mund, Kiefer, Kau- und Saugbewegungen oder Bewegungen der Extremitäten sind in fast jeder Klangmassage zu beobachten.
Das Wiegen
Überall auf der Welt werden Kinder gewiegt. Oft wird ihnen dabei zum einschlafen ein Lied vorgesungen, damit sie sich sicher und geborgen fühlen. Diese Drehung um die mittlere Körperachse könnte eine innere Zentrierung und gleichzeitig einen Ausgleich der rechten und linken Körper- und Gehirnhälften unterstützen.
Vereinigung
Verschmelzung mit dem Klang, der Klangwiege, meiner Stimme... ist was Klienten oft beschreiben. Alles ist Eins, und doch wird auch die bewußte Realität des eigenen Beobachtens erlebt. Zeit und Raum erscheinen dimensionslos.Gleichzeitiges Erleben von Weite und Nähe, Schwere und Losgelöstsein. Verbundenheit in Frieden – ein in der Klangwiege erlebbarer Gegenpool zu häufigem Erleben von Einsamkeit.
„Zeit für mich“
Die Klangwiegensitzung ist sehr persönlich, tiefgehend, nahegehend.
Der Klient muss selbst nichts aktiv unternehmen und wird doch tief in der Seele berührt: ein Nachnähren kleinkindlicher Bedürfnisse; Angenommen zu werden, ohne etwas dafür leisten zu müssen.
Stille
Die Stille nach dem Klangbad wieder oftmals verstärkt wahrgenommen. Vor Allem eine tiefe Entspannung in der keine Gedanken Unruhe in den Geist bringen wird beschrieben. Auch wird der Körper, der zuvor in Gefühlen der Verschmelzung aufging in der Stille manchmal wieder neu und bewußter gespürt.
Obertöne
Obertöne sind ein natürliches Klangphänomen. Musik beinhaltet eine natürliche Ordnung. Wenn du eine Metallsaite in der Hälfte kürzt und zum schwingen bringst, hörst du einen anderen Ton, nämlich den ersten Oberton. Dies ist die Oktave. Teilst du die Saite in 3 Teile hörst du den zweiten Oberton, die Quinte,... Phytagoras hat sich mit dem Vorläufer des Monochords (alles Saiten sind gleich gestimmt wie bei der Klangwiege) viele Gedanken über diese mathematischen Zusammenhänge gemacht. Wir finden diese mathematisch - harmonischen Zusammenhänge überall in der Natur zurück: in der Architektur, dem „Bau“ des Menschen der Tiere und der Pflanzen. Die Welt ist im Grunde Schwingung. Wir treten immer mit unserer Umgebung in Resonanz.
Auf der Klangwiege sind alle Saiten einer Saite im gleichen Ton gestimmt. Dadurch dass so viele Saiten in der gleichen Spannung zur gleichen Zeit schwingen, wird auch der Klangknoten der halben und der drittel Saite hörbar. Wir hören plötzlich eine zusätzliche harmonische Melodie über dem Grundton. Oft beschreiben Klienten sie haben die Engel singen gehört.
|